Über dieses Projekt
Warum es diese Sammlung gibt, woher die Zahlen kommen — und was sie bewusst nicht behauptet.
Über 86 Anwendungsfälle stehen hier, und sie haben eines gemeinsam: Sie laufen oder liefen tatsächlich in einem Betrieb mit acht Mitarbeitern — nicht in einem Pilotprojekt eines Konzerns mit eigener IT-Abteilung. Genau das fehlt in den meisten KI-Vorträgen: der Maßstab, in dem ein mittelständisches Unternehmen denkt.
Wofür das gedacht ist
Wer wissen will, ob sich künstliche Intelligenz im eigenen Betrieb lohnt, bekommt meist entweder Werbung oder Grundsatzdiskussionen. Hier gibt es stattdessen den Vorgang: Was war das Problem, was macht die Maschine daraus, was ist dabei herausgekommen — und was hat es gekostet, das aufzubauen.
Wie die Zahlen zustande kommen
Jede Zahl auf diesen Seiten hat ein Datum. Zahlen aus Auswertungen (Anzahl verarbeiteter Datensätze, Trefferquoten, Laufzeiten) sind gemessen — sie stammen aus den Protokollen der Läufe selbst. Zeitersparnisse sind, wo nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, geschätzt: Sie vergleichen den heutigen Ablauf mit dem Aufwand, den dieselbe Arbeit von Hand gekostet hätte. Jede Schätzung ist als solche markiert und nennt ihre Rechnung.
Das ist keine Bescheidenheit, sondern Selbstschutz: Wer Einsparungen behauptet, die er nicht gemessen hat, verliert das Gespräch beim ersten kritischen Nachfragen.
Was hier bewusst fehlt
- Kundennamen. Wo eine Namensnennung nicht ausdrücklich freigegeben ist, stehen Branche und Größenordnung statt des Namens.
- Personenbezogene Daten. Bewerberdaten, Gesprächsnotizen und E-Mail-Inhalte werden beschrieben, aber nicht gezeigt.
- Zugangsdaten und Programmcode. Der Ablauf ist beschrieben, damit er nachvollziehbar ist — die Umsetzung bleibt im Haus.
Die unbequemen Erkenntnisse stehen auch drin
Bei mehreren Projekten war das Ergebnis, dass sich der Einsatz von KI an dieser Stelle nicht lohnt — ein klassischer Datensammler war schneller, genauer und billiger als ein Sprachmodell. Diese Fälle sind mit aufgeführt. Wer nur seine Treffer zeigt, ist als Ratgeber wertlos.
Wer dahintersteckt
Dr. Gerhard Reisinger — promovierter Automatisierungsforscher, heute Geschäftsführer eines Recruiting-Unternehmens. Alle hier gezeigten Lösungen sind im eigenen Haus entstanden, überwiegend in Eigenarbeit neben dem Tagesgeschäft.
Sie haben einen Fall im Kopf?
Schreiben Sie mir, welche Aufgabe bei Ihnen am meisten Zeit frisst.