Werbung & Content Auswerten & Messen Einmalprojekt, abgeschlossen
Woher die Bewerbungen wirklich kommen
47 Werbekonten, 214 Kampagnen, 90 Tage — aufgeschlüsselt danach, auf welcher Plattform und an welcher Stelle die Anzeige tatsächlich gesehen wurde.
Der Fall auf einen Blick
Das Problem
Jedes einzelne Werbekonto ist zu klein, um verlässlich zu zeigen, welche Platzierung wirklich liefert — der Zufall überdeckt das Muster.
Was der Fall macht
Zählt für alle Werbekonten zusammen, auf welcher Plattform und an welcher Stelle die Anzeigen Bewerbungen gebracht haben.
Was er bewirkt
214 Kampagnen aus 47 Konten über 90 Tage in einer Auswertung — die Grundlage, um Budget nicht mehr nach Bauchgefühl zu verteilen.
So funktioniert es
In diesem Ablauf arbeitet kein Sprachmodell mit. Die KI hat beim Bauen geholfen — im Betrieb läuft ein normales Programm.
- 1 Daten Konten sammeln Alle erreichbaren Werbekonten des Verwaltungszugangs — 47 von rund 150.
- 2 Programm Eigene Kampagnen filtern Nur Kampagnen mit eigener Namenskennung und tatsächlicher Auslieferung im Zeitraum.
- 3 Programm Aufschlüsseln Je Kampagne werden die Ergebnisse nach Plattform und Platzierung zerlegt.
- 4 Programm Zusammenfassen Über alle Konten hinweg addieren, bis die Mengen belastbar sind.
- 5 Mensch Budget verteilen Ein Mensch entscheidet mit der Übersicht, wo das Geld wirkt und wo es nur Reichweite kauft.
- Datenquelle
- normales Programm
- Mensch
Die Zahlen dahinter
Was das für Ihren Betrieb heißt
Wer mehrere kleine Werbekonten, Filialen oder Standorte betreut, bekommt belastbare Antworten erst, wenn er alle zusammen auswertet.
Das Muster gilt überall, wo viele kleine Einheiten dasselbe tun: mehrere Filialen, mehrere Standorte, mehrere Kundenprojekte. Einzeln ist jede zu klein für eine belastbare Aussage, zusammen ergeben sie ein klares Bild.
Die Voraussetzung ist banal und wird trotzdem fast immer versäumt: eine einheitliche Benennung. Wer heute anfängt, Kampagnen, Projekte oder Aufträge nach festem Schema zu benennen, kann in einem Jahr auswerten. Wer es nicht tut, kann es dann nicht nachholen.
Die Ausgangslage
Wir betreuen Werbekonten für viele Kunden. Jedes einzelne ist überschaubar: ein paar Kampagnen, ein begrenztes Budget, ein paar Dutzend Bewerbungen.
Genau das ist das Problem. Wo sich das Geld lohnt, lässt sich mit den Zahlen eines einzelnen Kontos nicht beantworten — die Mengen sind zu klein, jeder Ausreißer verschiebt das Bild. Die Werbeoberfläche zeigt zudem immer nur ein Konto. Wer über 150 Konten hinweg vergleichen will, klickt Wochen.
Die Lösung im Einzelnen
Ein Programm holt für alle erreichbaren Konten die Kampagnen des Zeitraums und schlüsselt sie nach Plattform und Platzierung auf — also danach, wo die Anzeige tatsächlich erschienen ist. Alles wird zu einer Auswertung zusammengefasst, in der die Mengen groß genug sind, dass Muster sichtbar werden.
Ausgewertet wurde ein Quartal: 47 erreichbare Konten, 214 Kampagnen mit tatsächlicher Auslieferung im Zeitraum. Nur Kampagnen mit unserer Namenskennung, damit fremde Kampagnen im selben Konto das Bild nicht verfälschen.
Die Namenskonvention war dabei die halbe Miete: Ohne eine einheitliche Kennung im Kampagnennamen wäre keine dieser Auswertungen möglich gewesen. Das ist eine organisatorische Entscheidung, keine technische — und sie muss getroffen sein, bevor man auswerten will.
| Platzierung | Ausgaben-Anteil | Anfragen | Kosten je Anfrage | Bewertung |
|---|---|---|---|---|
| Feed, mobil | 54 % | 1.284 | 38 € | trägt |
| Kurzvideo-Format | 21 % | 392 | 52 € | trägt |
| Story-Platzierung | 14 % | 96 | 141 € | nur mit eigenem Motiv |
| Rechte Spalte, Desktop | 6 % | 11 | 486 € | abschalten |
| Partner-Netzwerk | 5 % | 4 | — | abschalten |
Aus einem einzelnen Kundenkonto wäre diese Tabelle nicht ableitbar — dort sind die Mengen zu klein. Erst über 214 Kampagnen wird das Muster belastbar.
Was wir dabei gelernt haben
- Die Namenskonvention entscheidet, ob später eine Auswertung möglich ist. Sie kostet nichts und lässt sich nicht rückwirkend herstellen.
- Einzelne kleine Konten führen in die Irre. Was dort nach Muster aussieht, ist meist Zufall — erst die Zusammenfassung trägt.
- Nicht jedes Konto ist erreichbar. Von rund 150 antworteten 47 im Auswertungslauf; wer das nicht ausweist, rechnet mit einer Grundgesamtheit, die es nicht gibt.
Ohne einheitliches Präfix im Kampagnennamen wäre keine dieser Auswertungen möglich gewesen. Das ist eine organisatorische Entscheidung — und sie muss getroffen sein, bevor man auswerten will.
Aus der Projektauswertung
Umfang der Auswertung Tabelle
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Zeitraum | 27.04.2026 bis 25.07.2026 (90 Tage) |
| erreichbare Werbekonten | 47 von rund 150 |
| ausgewertete Kampagnen | 214 mit eigener Namenskennung |
| Aufschlüsselung je Kampagne | Plattform und Platzierung |
Quelle: Auswertungslauf vom 28.07.2026
Der Ablauf als Diagramm Schaubild
Haben Sie so einen Fall im Betrieb?
Schreiben Sie mir in zwei Sätzen, welche Aufgabe bei Ihnen am meisten Zeit frisst. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung — samt Aufwand und samt der Antwort „lohnt sich nicht“, wenn es so ist.