Vertrieb Finden & Recherchieren Läuft im Alltag
Im Gespräch nachschlagen, was der Mitbewerber verspricht
Eine Datenbank aller Anbieter im Markt — mit Preismodell, Vertragsbindung und dem, was hinter den Garantien tatsächlich steht.
Der Fall auf einen Blick
Das Problem
Sagt ein Interessent, er arbeite schon mit einem Anbieter, endet das Gespräch meist — weil niemand weiß, wie dessen Angebot aussieht.
Was der Fall macht
Sammelt aus öffentlichen Quellen, was jeder Anbieter im Markt verspricht, und macht es im Verkaufsgespräch nachschlagbar.
Was er bewirkt
Anbieter aus drei Ländern sind in Sekunden nachschlagbar, jede Angabe mit Quelle; wie viele Gespräche so weitergehen, wird nicht erfasst.
So funktioniert es
2 von 4 Arbeitsschritten erledigt ein Sprachmodell. Den Rest machen ein normales Programm und ein Mensch.
- 1 Daten Öffentliche Quellen Webseiten, Geschäftsbedingungen, Datenschutzangaben, Bewertungen und Presse der Anbieter in drei Ländern.
- 2 Sprachmodell Nach festem Raster erfassen Die KI liest die Quellen und hält Angebot, Preismodell, Bindung und Garantie je Anbieter fest.
- 3 Sprachmodell Kleingedrucktes prüfen Die KI liest, an welche Bedingungen die Garantien geknüpft sind.
- 4 Programm Quelle je Angabe Zu jeder Angabe wird die Quelle abgelegt — im Gespräch muss jede Aussage nachprüfbar sein.
- 5 Mensch Im Gespräch zitieren Der Verkäufer ruft den genannten Anbieter auf und zitiert, statt zu bewerten.
- Datenquelle
- normales Programm
- Sprachmodell (KI)
- Mensch
Die Zahlen dahinter
Was das für Ihren Betrieb heißt
Wer seinen Markt nicht kennt, verliert Gespräche an Anbieter, deren Angebot er nie gelesen hat — und kann die Frage nach dem Unterschied nur mit Behauptungen beantworten.
Jeder Markt hat diese Informationen öffentlich verfügbar — Geschäftsbedingungen, Preisseiten, Bewertungen. Kaum jemand liest sie systematisch.
Zwei Regeln machen den Unterschied zwischen Werkzeug und Schmutzkübel: Zu jeder Angabe die Quelle, und keine Wertung, die über den Befund hinausgeht. Wer über den Wettbewerb urteilt statt ihn zu zitieren, verliert im Gespräch an Glaubwürdigkeit — auch wenn er recht hat.
Die Ausgangslage
Es gibt einen Satz, an dem Verkaufsgespräche regelmäßig enden: „Wir arbeiten da schon mit jemandem zusammen.“ Danach folgt üblicherweise Allgemeines — man sei anders, besser, persönlicher. Das überzeugt niemanden, weil es jeder sagt.
Was tatsächlich helfen würde, wäre Kenntnis: Was genau hat der andere versprochen? Woran ist der Kunde gebunden? Und was steht in dessen Garantie eigentlich drin? Diese Informationen sind öffentlich. Sie stehen auf Webseiten, in Geschäftsbedingungen und Bewertungen. Nur hat sie niemand gesammelt.
Die Lösung im Einzelnen
Eine Datenbank über die Anbieter im eigenen Markt, gefüllt aus öffentlich zugänglichen Quellen. Je Anbieter: Angebot, Preismodell, Vertragslaufzeiten, Kündigungsfristen, Bewertungen — und vor allem die Garantien samt ihrem Kleingedruckten.
Der letzte Punkt ist der wertvollste. Garantien im Dienstleistungsgeschäft klingen nach Sicherheit und sind oft an Bedingungen geknüpft, die der Kunde erst im Streitfall liest: Mitwirkungspflichten, Mindestlaufzeiten, Nachbesserung statt Rückzahlung. Wer das im Gespräch sachlich benennen kann, braucht keine Behauptung über sich selbst.
Ausdrücklich keine Rangliste: Die Sammlung bewertet nach festen Kriterien und dokumentiert, woher jede Angabe stammt. Ein Anbieter ist nicht „schlecht“, sondern hat eine 24-monatige Bindung — das ist ein Fakt, keine Meinung, und genau so gehört es ins Gespräch.
| Merkmal | Befund | Quelle |
|---|---|---|
| Preismodell | Monatlich, Mindestlaufzeit 12 Monate | Preisseite |
| Kündigungsfrist | 3 Monate zum Laufzeitende | AGB § 4 |
| Garantie | „Erfolgsgarantie“ — greift nur bei vollständiger Mitwirkung binnen 48 Stunden | AGB § 9 |
| Was die Garantie leistet | Nachbesserung, keine Rückzahlung | AGB § 9 Abs. 2 |
| Bewertungen | gemischt; wiederkehrend genannt: Erreichbarkeit | öffentliche Portale |
Was wir dabei gelernt haben
- Zitieren schlägt bewerten. Die Bedingung aus fremden Geschäftsbedingungen vorzulesen wirkt stärker als jede eigene Einschätzung.
- Keine Rangliste bauen. Sobald eine Sammlung Plätze vergibt, ist sie angreifbar — ein Kriterienraster mit Quellen ist es nicht.
- Garantien gehören ins Kleingedruckte gelesen. Die Werbeaussage und die vertragliche Zusage stimmen selten überein.
- Öffentliche Quellen genügen. Für alles, was im Verkaufsgespräch zählt, braucht es keine gekauften Marktdaten.
Eine Garantie, die nur Nachbesserung leistet, ist keine Garantie über das Ergebnis. Das muss man nicht kommentieren — es genügt, es vorzulesen.
Aus dem Kriterienkatalog der Sammlung
Der Ablauf als Diagramm Schaubild
Haben Sie so einen Fall im Betrieb?
Schreiben Sie mir in zwei Sätzen, welche Aufgabe bei Ihnen am meisten Zeit frisst. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung — samt Aufwand und samt der Antwort „lohnt sich nicht“, wenn es so ist.