Kundengewinnung Finden & Recherchieren Läuft im Alltag
Geht ein Anbieter insolvent, brauchen die Kunden einen neuen
Geht ein Anbieter der eigenen Branche insolvent, stehen seine Kunden ohne Dienstleister da. Ein monatlicher Lauf findet diese Betriebe.
Der Fall auf einen Blick
Das Problem
Der stärkste Verkaufsanlass ist ein erzwungener Anbieterwechsel — nur erfährt man davon normalerweise nie.
Was der Fall macht
Filtert jeden Monat die amtlichen Insolvenzmeldungen nach Anbietern der eigenen Branche und recherchiert, wer deren Kunden waren.
Was er bewirkt
Aus den amtlichen Meldungen dreier Länder entsteht monatlich eine Anrufliste — wie viele Abschlüsse folgen, ist noch nicht gemessen.
So funktioniert es
2 von 3 Arbeitsschritten erledigt ein Sprachmodell. Den Rest macht ein normales Programm.
- 1 Daten Insolvenzen einsammeln Die amtlichen Insolvenzmeldungen der drei Länder kommen herein, rollierend über sechs Monate.
- 2 Sprachmodell Branche prüfen Die KI prüft jeden Treffer einzeln: Ist das wirklich ein Anbieter mit Personalbezug?
- 3 Sprachmodell Kunden recherchieren Die KI sucht die Kunden des Anbieters in Referenzlisten, Fallstudien und öffentlichen Erwähnungen.
- 4 Programm Kontaktdaten ergänzen Ein Programm ergänzt die Kontaktdaten der betroffenen Betriebe und schreibt den Monatsbericht.
- Datenquelle
- normales Programm
- Sprachmodell (KI)
Die Zahlen dahinter
Was das für Ihren Betrieb heißt
In jeder Branche gehen Anbieter insolvent, und jeder hinterlässt Kunden, die kurzfristig Ersatz brauchen — die Meldungen dazu sind amtlich und öffentlich.
Das Muster gilt in jeder Branche mit wiederkehrenden Dienstleistungsbeziehungen: Steuerberatung, IT-Betreuung, Wartung, Reinigung, Logistik. Die Quellen sind amtlich und öffentlich — einen gekauften Datendienst braucht es dafür nicht.
Zwei Dinge entscheiden über Anstand und Wirkung: die Prüfung jedes einzelnen Treffers — und der Ton im Gespräch. Es geht darum, eine Lücke zu schließen, die entstanden ist. Wer den Eindruck erweckt, sich an einer Insolvenz zu bedienen, verliert den Auftrag und den Ruf gleich mit.
Die Ausgangslage
Ein Kunde wechselt seinen Dienstleister selten. Er tut es, wenn er unzufrieden ist — oder wenn er muss. Ist der bisherige Anbieter insolvent, steht der Betrieb ohne Leistung da, oft mitten in einem laufenden Projekt. Er sucht dann jemanden, der schnell übernimmt.
Diese Fälle sind amtlich veröffentlicht. Nur liest niemand täglich Insolvenzbekanntmachungen — und selbst wer es täte, wüsste danach immer noch nicht, wer die Kunden des insolventen Anbieters waren.
Die Lösung im Einzelnen
Der Lauf arbeitet in drei Stufen. Zuerst fragt er die amtlichen Insolvenzquellen der drei Länder ab, rollierend über die letzten sechs Monate.
Dann prüft die KI: Betrifft die Insolvenz einen Anbieter mit Personalbezug — Personalvermittlung, Zeitarbeit, Recruiting, Personalberatung? Jeder Treffer wird einzeln verifiziert, statt dem Branchencode zu vertrauen. Firmennamen sind mehrdeutig, und ein falscher Treffer führt zu einem peinlichen Anruf.
Zu jedem bestätigten Fall wird recherchiert, welche Betriebe Kunden waren — aus Referenzlisten, Fallstudien, Bewertungen und öffentlichen Erwähnungen. Diese Betriebe landen mit Kontaktdaten auf der Anrufliste. Der Anlass ist im Gespräch sachlich zu formulieren: Es geht darum, eine entstandene Lücke zu schließen — nicht darum, sich an einer Insolvenz zu weiden.
- Bestätigt · 7 Kunden recherchiertPersonalvermittlung, Region Nordwest — Insolvenzverfahren eröffnetBranchenbezug bestätigt: eigene Webseite nennt Personalvermittlung als Hauptleistung. Sieben Kunden aus Referenzseite und Fallstudien ermittelt.Alle sieben mit Kontaktdaten auf der Anrufliste. Anlass sachlich: entstandene Lücke, kurzfristige Übernahme.
- Aussortiert · falscher BranchenbezugBetrieb mit „Personal“ im FirmennamenDer Name legte Personaldienstleistung nahe — tatsächlich handelt es sich um einen Handelsbetrieb.Genau deshalb wird jeder Treffer einzeln verifiziert. Ein Anruf auf dieser Grundlage wäre peinlich gewesen.
- Bestätigt · keine Kunden ermittelbarKleine Personalberatung, keine öffentlichen ReferenzenInsolvenz bestätigt, aber keine Kundenliste auffindbar — weder Referenzseite noch Fallstudien noch Erwähnungen.Bleibt im Bericht als Hinweis stehen. Ohne ermittelbare Kunden ist der Fall wertlos, aber die Lücke soll sichtbar sein.
Alle Fälle erfunden. Der mittlere Eintrag ist der wichtigste: Die Einzelverifizierung verhindert die peinlichsten Fehler.
Was wir dabei gelernt haben
- Jeden Treffer einzeln verifizieren. Branchencodes und Firmennamen führen regelmäßig in die Irre.
- Der Anlass muss sachlich formuliert sein. Die Insolvenz ist der Grund des Anrufs, aber nicht sein Inhalt.
- Ohne ermittelbare Kunden ist ein bestätigter Fall wertlos — diese Lücke gehört sichtbar in den Bericht, statt den Fall stillschweigend zu verwerfen.
- Amtliche Quellen sind kostenlos und belastbar. Für diesen Anlass braucht es keinen gekauften Datendienst.
Ein Firmenname mit „Personal“ darin ist kein Beleg für die Branche. Jeder Treffer wird einzeln geprüft — ein falscher Anruf in dieser Situation wäre schlimmer als kein Anruf.
Aus der Arbeitsanweisung des Laufs
Der Ablauf als Diagramm Schaubild
Haben Sie so einen Fall im Betrieb?
Schreiben Sie mir in zwei Sätzen, welche Aufgabe bei Ihnen am meisten Zeit frisst. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung — samt Aufwand und samt der Antwort „lohnt sich nicht“, wenn es so ist.